Bauherr: Freie und Hansestadt Hamburg, vertreten durch HafenCity Hamburg GmbH
Baukosten: mehrere Mrd. EUR
Das Projekt
Direkt neben der Speicherstadt nimmt Europas größtes Städtebauprojekt - die HafenCity - konkrete Formen an. Die historisch gewachsene Speicherstadt soll in die Realisierung des auf rund 25 Jahre angelegten Projektes integriert werden. Ebenso ist vorgesehen, auch andere erhaltenswerte Bauwerke der Hafengeschichte wie Kaimauern, Hafenbecken und Brücken in die neuen städtebaulichen Strukturen einzubeziehen.
Das gesamte Areal der Hafencity umfasst 155 Hektar, die sich in 55 Hektar Wasserfläche und 100 Hektar Landfläche aufteilen. Es sollen 1,5 Mio. Quadratmeter Geschossfläche für Wohnungen und Geschäftshäuser erstellt werden. Damit entsteht ein neuer Teil der Innenstadt, der diese um ca. 40% vergrößern wird.
Die HafenCity wird Platz für rund 20.000 neue Arbeitsplätze bieten, von Büros über kulturelle und touristische Einrichtungen bis hin zu Restaurants. Promenaden sollen zum Flanieren einladen, ein Kreuzfahrtterminal, ein Museumshafen und viele weitere Attraktionen locken internationale Gäste.
Besonders attraktiv ist die äußerst verkehrsgünstige Lage der HafenCity: die Entfernung zum Hamburger Rathaus beträgt nur 800m, zum Hamburger Hauptbahnhof 1.100m.
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Vermessungsaufgaben
Die Umgestaltung einer Speicher- und Hafenlandschaft des Freihafenbereiches in eine attraktive Geschäfts-, Wohn- und Kulturlandschaft mit Metropolcharakter stellt höchste Anforderungen an die ordnende Funktion eines umfassenden Vermessungskonzeptes.
Bei der Vielzahl der gleichzeitig ablaufenden Planungsprozesse für künftige Bauvorhaben, Straßen, Brücken und Leitungstrassen hat die Vermessung zu gewährleisten, dass die Planungsgrundlagen, beginnend vom Bebauungsplan bis hin zur Ausführungsplanung, auf identischen Grundlagen aufbauen, dass die Datenstrukturen übereinstimmen und alles nahtlos zusammen passt. Dieser Prozess muss über die gesamte Laufzeit des Bauvorhabens, geschätzt auf ca. 25 Jahre, kontinuierlich ablaufen.
Die geplanten Grenzen der neuen Baugrundstücke sind hinsichtlich der geplanten Baukörper für Investoren- und Architektenwettbewerbe zu optimieren und bei der späteren Grundstücksvermessung exakt umzusetzen.
Hierbei muss jederzeit gewährleistet werden, dass die zur Ausführung kommenden Baukörper mit den im Vorwege gebildeten Grenzen der Baugrundstücke exakt übereinstimmen.
Besondere Anforderungen an die Präzision der baubegleitenden Vermessungsleistungen werden bei der bautechnischen Verwirklichung der sehr modernen und in die Zukunft weisenden Architektur der geplanten Gebäude gestellt.
Die ordnende Funktion der Vermessung muss über einen langjährigen Zeitraum gewährleisten, daß
grundstücksrechtliche
planerische
bautechnische
Anforderungen koordiniert werden können. Hierzu wird von Hanack und Partner ein Datenpool organisiert, in dem alle planungs- und ausführungsrelevanten Pläne verwaltet und auf Übereinstimmung geprüft werden.